M. Lonczyk
  Heilpraktikerin fuer Psychotherapie  
M. Lonczyk
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Glossar

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Absence kurze Bewußtseinstrübung mit Amnesie
Abuli Willenlosigkeit, krankhafte Schwäche, Entscheidungen zu treffen
Affekt Gefühlswallung, meist nur kurze Zeit anhaltend
Affektinkontinenz fehlende Beherrschung der Affektäußerungen
Affektlabilität rascher Wechsel der Stimmungslage
Agnosie Störung des Erkennens
Agraphie Störung des Schreibens
Akalkulie Störung der Zahlenverarbeitung
Alexie Störung des Lesens
Aphasie Sprachverlust
Apraxie Störung der Bewegungsfolge
Agitiertheit Unruhe, gesteigerte Erregbarkeit
Akathisie motorische Unruhe
Akinese allgemein gehemmte Bewegung, auch in der Mimik
Akoasmen elementare, ungeformte, nicht verbale akustische Halluzinationen
Akrophobie Höhenangst
Ambivalenz gegensätzliche Gefühle die nebeneinander bestehen
Amenorrhoe Ausbleiben der Regel
amentiell verwirrt
Amnesie zeitlich oder inhaltlich begrenzte Erinnerungslücke
amnestisch den Erinnerungsverlust betreffend
Analgetika Schmerzmittel
Anamnese Vorgeschichte von Patienten
Anankasmus Zwanghaftigkeit im Denken oder Handeln
Anhedonie Verlust der Lebensfreude
Anorexia nervosa Magersucht
Antidepressiva Arzneimittel gegen Depressionen
Antropophobie soziale Phobie
Anxiolytika angstlösende Arzneimittel
Apnoe Atemnot
Apathie Teilnahmslosigkeit
Arthralgien Gelenkschmerzen
Assoziation Verknüpfung seelischer Inhalte dadurch, daß eine Vorstellung eineandere ins Bewußtsein ruft
asthenisch geringe Spannkraft, Gefühl von Schwäche
Autismus Rückzug auf die Innenwelt und Isolation von der Außenwelt
Automutilation Selbstverletzung
B
Balintgruppen berufsbezogene Selbsthilfegruppen unter psychotherap. Supervision
Behaviorismus Erkenntnislehre, die Reiz und Reaktion verknüpft und Verhaltensweisen beobachtet
bipolar nach zwei Polen hin verlaufend (depressiv-manisch)
Bulimia nervosa Eßgier, Freßanfall ohne Kontrolle, nachfolgend meist Erbrechen
C
cerebral das Gehirn betreffend
Coenästesien körperbezogene Halluzinationen, Körpermißempfindungen
Commotio cerebri Gehirnerschütterung
Compliance Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit bei therap. Maßnahmen
Contusio cerebri Gehirnquetschung
Coping-Strategien psychische Bewältigungsstrategien
D
Debilität leichte intellektuelle Minderbegabung
Demenz Minderung erworbener intellektueller Fähigkeiten als Folge einer Hirnschädigung
Depersonalisation Entfremdungserleben, Teile des eigenen Körper werden als fremd erl.
Depravation Verhaltensweisen jenseits sozialer Normen
Deprivation Zustand des Entzugs oder Mangels
Derealisation die Umgebung wird als fremd oder unwirklich empfunden
deskriptiv beschreibend
Devianz Abweichung von der Norm
Dipsomanie periodisch auftretende Trunksucht
Dissimulation Verharmlosung der Beschwerden
Dissoziation Entkoppelung von seelischen und körperlichen Symptomen
Disposition Veranlagung, Krankheitsbereitschaft
Dysmorphophobie überwertige Idee, einen mißgestalteten Körperteil zu haben
Dyspareunie Schmerzen beim Koitus
Dyskinesien motorische Fehlfunktion
Dysphorie Affektstörung mit gedrückter und gereizter Stimmung
E
Echolalie Nachsprechen
Echopraxie Bewegungen nachahmen
Ekmnesie Störung des Zeiterlebens, z. B. Vergangenheit als Gegenwart
Emotion Gefühls oder Gemütsbewegung, längerfristig
Empathie Einfühlung in die Erlebniswelt einer anderen Person
Encephalitis Gehirnentzündung
Enuresis Bettnässen
Erotomanie Hypersexualität, bei Frauen als Nymphomanie bezeichnet
Erytrophobie Angst vor Erröten
Epidemiologie Auftreten und Häufigkeit einer Erkrankung
Ergotherapie Beschäftigungs- und Arbeitstherapie
Erethismus Antriebsstörung mit gesteigerter Erregbarkeit und Bewegungsunruhe
Exkulpierung Entschuldung vor Gericht
Exploration Erkundung, Untersuchung, i.e.S. Erhebung der Anamnese
Extinktion Rückbildung eines erlernten Verhaltens bei Nachlassen belohnender Verstärkerwirkung
F
Fokus Brennpunkt, Mittelpunkt, Hauptproblem
Frustration Enttäuschung durch erzwungenen Verzicht
Fugue plötzliches unerwartetes Weglaufen von zu Hause
G
Grand-mal-Anfall großer epileptischer Anfall
H
habituell gewohnheitsmäßig
Halluzination Sinneswahrnehmung ohne entsprechenden Außenreiz
Heredität Erblichkeit
Hierarchie Reihenfolge, Rangordnung
histrionisch hysterisch
Hyperkinese gesteigerte Bewegungsaktivität
Hypermnesie Steigerung der Erinnerungsfähigkeit
hyperthym euphorisch, distanzlos, unkritisch, lebhaft
Hyperthyreose Schilddrüsenüberfunktion
Hypertonie erhöhter Blutdruck
Hypnotika Schlafmittel
Hypochondrie unbegründete Befürchtung, körperlich krank zu sein oder zu werden
Hypothyreose Schilddrüsenunterfunktion
Hypochondrie Einbildung, krank zu sein
Hypomimie schwach bewegter Gesichtsausdruck
Hyposomnie Schlaflosigkeit
Hypotonie niedriger Blutdruck
I
Identifikation Vorgang (unbewußt), durch den man jemand anderem ähnlich sein möchte
idiographisch das Einmalige betreffend
Imagination Einbildungskraft, anschauliches Denken
Imbezillität mittlerer Grad von Schwachsinn
Infertilität Unfruchtbarkeit
Inkohärenz Zerfahrenheit, Verwirrtheit, unzusammenhängend
Insomnie Schlaflosigkeit
Insuffizienz Versagenszustand, Leistungsschwäche
Interaktion wechselseitiges Vorgehen miteinander in Bezug stehender Personen
Intoxikation Vergiftung
Introspektion Selbstbeobachtung zum Zwecke der Selbsterkenntnis
Introversion in sich gekehrt, Gegenteil: Extraversion
Involutionsdepression Spätdepression
involutiv in Rückbildung befindlich
Inzest sexuelle Beziehungen zwischen nahen Verwandten
K
Katalepsie Haltungsverharren
Katatonie Störung der Willkürbewegung
Katharsis emotional reinigendes Nacherleben, Abfuhr
Klaustrophobie Angst vor dem Aufenthalt in geschlossenen Räumen
Kleptomanie pathologisches Stehlen
Kognition allgem. Bezeichnung für Denkprozesse, geistige Informationsverarbeitung
Koma Bewußtseinsminderung, Patient ist bewußtlos, nicht weckbar
Konditionierung Ausbilden bedingter Reaktionen/Reflexe
Konfabulation Erinnerungslücken werden mit Einfällen aufgefüllt
Kongruenz Echtheit, Authentizität
Kontamination Verschmelzung von mehreren inhaltlich verwandter Wörter zu einem neuen Begriff
Konversion Vorgang der Umsetzung eines seel. Konflikts in körpl. Symptome
Konstitution körperliche und psychische Eigenschaften
Koprolalie zwanghaftes Aussprechen vulgärer Worte der Fäkalsprache
L
larviert maskiert, verdeckt
Libido in der psychoanalytischen Lehre die mit dem Sexualtrieb verbundene psychische Energie
Logorrhoe übermäßiger Rededrang
M
Makropsie Gegenstände oder Menschen werden vergrößert wahrgenommen
Manie Stimmung und Antrieb über Euphorie hinaus gesteigert
Manierismen unnatürliche, gekünstelte Züge des Verhaltens
Manipulation gezielte Beeinflussung anderer
Marasmus allg. Verfall, Kräfteschwund mit hochgradiger Abmagerung
Masochismus sexuelle Erregung und Befriedigung durch Erleiden von Schmerzen oder Erniedrigung
Melancholie Schwermut
Menarche erste Menstruation
Metamorphopsie Gegenstände werden in Farbe oder Form verzerrt wahrgenommen
Meningitis Hirnhautentzündung
Mikropsie Gegenstände werden verkleinert wahrgenommen
Miosis Pupillenverengung
mnestisch das Gedächtnis betreffend
Mutismus Wortkargheit bis Nichtsprechen
Myalgien Muskelschmerzen
Mydriasis Pupillenerweiterung
N
Narkolepsie zwanghafte Schlafanfälle
Narzißmus Zuwendung der psychischen Energie auf sich selbst, Eigenliebe
Negativismus es wird automatisch das Gegenteil des Verlangten oder überhaupt nichts getan
Neologismus Wortneubildungen
Neurasthenie durch Überarbeitung oder andere Einflüsse bedingte Schwäche oder Erschöpfung
Neuroleptika antipsychotisch wirkende Arzneimittel
Neurose psych. Störung als Reaktion auf einen ungelösten frühkindlichen Konflikt
Nosologie systematische Beschreibung und Lehre von Krankheiten
Noxen Schadstoffe
O
Obstipation Verstopfung
Oligophrenie angeborener Intelligenzmangel
Omnipotenzgefühle Gefühl absoluter Macht, gottähnliche Allmachtsgefühle
Orgasmus erlebter Höhepunkt bei sexueller Aktivität
Osteoporose Knochenabbau
P
Pädophilie sexuelle Erregung und Befriedigung durch den Kontakt mit Kindern
Paramimie Mimik und affektiver Erlebnisinhalt stimmen nicht überein
Paramnesien Erinnerungsfälschungen, Gedächtnistäuschung
Paranoia systematisierter Wahn
Paraphasie Form der Sprachstörung, Verwendung von Worten, die den Gedanken nicht richtig wiedergeben
Paraphilie Formen sexueller Befriedigung, die an außergewöhnliche Bedingungen geknüpft sind (früher Perversion)
Parasuizid Suizidversuche
Parathymie inadäquater Affekt
Pareidolien Sinnestäuschungen, in tatsächlich vorhandene Gegenstände wird Nichtvorhandenes hineingesehen
paroxsysmal in Anfällen auftretend
Parkinsonoid medikamentös bedingtes Parkinson-Syndrom
Pavor nocturnus Nachtangst, vor allem bei Kindern auftretend
Pathogenese Krankheitsentstehung
Perseveration Wiederholung gleicher Denkinhalte, Haftenbleiben an Wortinhalten
Phobie objekt- oder situationsbezogene Angst
Phobophobie Angst vor der Angst
Phoneme akustische Halluzinationen, Stimmenhören
Poriomanie Wandertrieb, impulsiv auftretendes Weglaufen
Pollution spontaner Samenerguß
Polytoxikomanie Mehrfachabhängigkeit von Suchtstoffen
Prävalenz Ersterkrankungsrate
Priapismus schmerzhafte Dauererektion
Prodromi Vorzeichen vor dem manifesten Krankheitsausbruch
progredient fortschreitend
Pruritus Juckreiz
Pseudodemenz scheinbarer Verlust intellektueller Fähigkeiten
Psoriasis Schuppenflechte
psychogen durch seelische Vorgänge entstanden
Psychomotorik Gesamtheit der durch Seele und Willen beeinflußbaren Bewegungen
Psychopathie Persönlichkeitsstörung, Abnormität der Persönlichkeit
Psychosomatik Körperstörungen/-erkrankungen, die infolge gegenwärtiger oder früherer emotionaler Konflikte psychisch (mit-) bedingt sind
Pyromanie pathologische Brandstiftung
R
Rapport Kontakt zwischen Therapeut und Patient
Raptus plötzlich auftretender Erregungszustand mit aggressiven Ausbrüchen
Regression Zurückgehen von einer höheren auf eine frühere Entwicklungsstufe
Residuum Bestehenbleiben von Symptomen nach Abklingen einer akuten psychischen Erkrankung
rezidivierend rückfallend
Rezidivquote Rückfallquote
Rezidivprophylaxe Vorbeugung gegen einen Krankheitsrückfall
S
Schizophasie Sprachzerfall
Sedativa Beruhigungsmittel
Sedierung Ruhigstellung
Simulation Vortäuschung von Symptomen oder Störungen
Somatisierung Umwandlung seel. Konflikte in körperliche Erkrankungen
somatopsychisch Auswirkung von körperlichen Erkrankungen auf Seelisches
Somnambulismus Schlafwandeln
Somnolenz Schläfrigkeit aber leicht weckbar
Sopor Schlaf, nur über starke Reize weckbar
Stereotypie Wiederholungen auf sprachlichem oder motorischen Gebiet
sthenisch kräftig, energisch, beharrend, Gegenteil zu asthenisch
Stupor motorische Bewegungslosigkeit
Suizid Selbsttötung
symbiontisch aus dem engen ständigen Zusammensein zweier Pers. entstehend
Syndrom Symptomenkomplex
synton ausgeglichen, in Harmonie mit sich und der Umwelt
T
Tenazität Fähigkeit, die Aufmerksamkeit ständig auf einen Gegenstand zu richten
Tenesmen Krämpfe
Thymoleptika Antidepressiva
Tic unwillkürliche, rasche Muskelzuckungen
Trance Entrückung, Zustand mit Einengung des Bewußtsein
Torticollis Halbseitenkrampf, Schiefhals
Tranquilizer Beruhigungsmittel
Transaktion Beziehung
transitorisch vorübergehend
Transsexualität Wunsch dem anderen Geschlecht anzugehören
Transvestismus Wunsch die Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen
Trauma starke seelische Erschütterung, seelischer Schock
Trichotillomanie zwanghaftes Ausrupfen von Kopfhaaren, Wimpern, Augenbrauen
U
Urtikaria Nesselsucht
V
Vaginismus Verkrampfung der Vaginalmuskulatur, die den Koitus behindert
Verbigeration Wort- oder Satzwiederholungen, meist in stereotypiertem Tonfall
Vigilanz Wachheit, Aufmerksamkeits-Bereitschaft
Vigilität Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf neue Objekte zu richten
Vitalstörung Veränderung der Grundstimmung mit körperl. und seelischen Mißempfindungen
Vulnerabilität Verletzbarkeit und Breitschaft für das Auftreten von psych. Störungen
Z
Zoophobie phobische Angst vor Tieren
Zyklothymia andauernde Instabilität der Stimmung mit zahlreichen Perioden leichter Depression und leicht gehobener Stimmung
Zyklothymie älterer Begriff für manisch-depressive Erkrankungen